Geschichte des Industrieparks Griesheim

Der heutige Industriepark an der Stroofstraße
im
Frankfurter Stadtteil Griesheim
kann auf eine mehr
als
2009: Übernahme des Standortbetriebs durch Infrasite Griesheim, einem Unternehmen der Infraserv-Höchst-Gruppe. Infrasite Griesheim ist damit für alle Standortservices zuständig.
2007: Verschmelzung der Industriepark Griesheim GmbH & Co. KG auf die Muttergesellschaft Clariant Produkte (Deutschland) GmbH. Aus dem Standortbetrieb werden die Site Services Griesheim.
2005: Übergang von fünf chemischen Produktionsbetrieben, Logistik-, Forschungs-, Marketing- und Verkaufseinheiten von Clariant am Standort in die Clariant Specialty Fine Chemicals GmbH (CSFC). Seit 2007 WeylChem Frankfurt GmbH.
2005: Verkauf des Arbeitsgebiets Technische Dienstleistungen der Industriepark Griesheim GmbH & Co. KG an den Industriedienstleister Rheinhold & Mahla AG (R&M). Die R&M Industrieservice Griesheim GmbH (heute BIS Industrieservice Mitte GmbH und BIS Prozesstechnik GmbH) entsteht.
2003: Aus den Standortservices der Clariant wird die Industriepark Griesheim GmbH & Co. KG. Das Werk Griesheim wird zum Industriepark, voll erschlossen, verkehrstechnisch exzellent angebunden und mit Raum für neue Nutzer.
2001: Übertragung von drei chemischen Produktionsbetrieben der Clariant am Standort auf die AllessaChemie GmbH.
2000: Die Materialwirtschaft und der Verkehrsbetrieb der Clariant am Standort gehen in die Infraserv Logistics GmbH über.
1997: Überführung des Spezialchemikaliengeschäftes der Hoechst AG in die schweizerische Clariant AG. Das Werk Griesheim wird Teil deren deutscher Landesgesellschaft, der Clariant GmbH. Herstellung von Wirkstoffvorprodukten für Pharmazie und Pflanzenschutz, Vorstufen für Pigmente, Fasern und Additive, sowie Betrieb der Serviceeinheiten und infrastrukturellen Einrichtungen durch Clariant.
1995: Übertragung der Pflanzenschutzmittelproduktion auf die AgrEvo GmbH (heute Bayer CropScience GmbH).
1991: Gründung der SGL Carbon GmbH als Joint Venture von Sigri, Great Lakes Carbon und Pechiney.
1967: Hoechst, Siemens und Rüttgers gründen die Sigri Elektrographit GmbH für Kohlenstoffprodukte.
1952: Eingliederung des Werkes Griesheim in die Farbwerke Hoechst AG (ab 1969 Hoechst AG).
1951: Ausgliederung der Sauerstoff- und Autogentechnik in die Knapsack Griesheim AG (ab 1965 Messer Griesheim GmbH).
1946: Wiederaufnahme der Produktion unter US-Verwaltung.
1945: Besetzung durch US-Streitkräfte.
1930: Entwicklung des Elektroschweißens mit Argon als Schutzgas.
1925: Übernahme in die IG Farbenindustrie AG. Verlust der Selbständigkeit und diverser Produktionen. Herstellung von chemischen Zwischenprodukten, Flotationschemikalien, Lacktrockenstoffen, Rostschutzmitteln und Edelgasen.
1913: Philipp Siedler entwickelt Leuchtstoffröhren mit Edelgasfüllung.
1913: Die CFGE präsentiert sich als international operierendes Unternehmen, dem, zusätzlich zum Hauptwerk Griesheim, sechs Außenwerke und fünf Unternehmensbeteiligungen in Deutschland, sowie Beteiligungen an vier Unternehmen in Frankreich, Spanien und Russland angehören.
1912: Fritz Klatte führt Pionierarbeiten zur Entwicklung der Kunststoffe Polyvinylacetat und Polyvinylchlorid durch.
1902 bis 1904: Ernst Wiss entwickelt das autogene Schweißen und Schneiden.
1898: Fusion mit der “Chemischen Fabrik Elektron” zur “Chemischen Fabrik Griesheim-Elektron” (CFGE).
1896: Eingliederung des “Chemikalienwerks Mainthal” in die “Chemische Fabrik Griesheim am Main”.
1894: Entwicklung, Produktion und erster großtechnischer Einsatz von Kohleelektroden durch die “Chemische Fabrik Elektron”.
1892: Gründung der Mehrheitsbeteiligung “Chemische Fabrik Elektron” zur Verwertung des Chlor-Alkali-Elektrolyse-Verfahrens.
1890: In Griesheim wird die erste Chlor-Alkali-Elektrolyse der Welt im Produktionsmaßstab in Betrieb genommen.
1889: Erster Handel mit Griesheimer Aktien an der Frankfurter Börse.
1882: Gründung der Tochtergesellschaft “Chemikalienwerk Mainthal”. Aufnahme der Produktion chlorierter Kohlenwasserstoffe und deren Folgeprodukte.
1863: Handelsgerichtliche Eintragung als “Chemische Fabrik Griesheim am Main”.
1856: Gründung der “Frankfurter Actiengesellschaft für landwirtschaftlich chemische Fabrikate” und Beginn der Herstellung chemischer Erzeugnisse (Kunstdünger, Schwefelsäure, Salpetersäure, Soda).
